Dienstag, 22. November 2011

Die richtige Zahnbürste auswählen

Sieg der Faulheit: In ständig mehr Badezimmern wird die bisherige Zahnbürste gegen eine elektrische Zahnbürste eingetauscht. Die Werbung, die Supermarktregale - jedweder loben den surrenden Zähneputzer an. Sogar bei fast jedem Zahnarztbesuch gehört die Fragestellung „Und womit putzen Sie?“ zum Standard-Repertoire. Auf der anderen Seite gibt es bis jetzt einen großen Stück von Leuten, die sich auf keinen Fall von ihrer alten Zahnbürste trennen möchten. Ist die elektrische Zahnbürste echt so viel überlegener als dasjenige herkömmliche Modell? Hier finden Sie es heraus.


In Punkto Zahnpflege haben die elektrischen Zahnbürsten den mit Hilfe der Hand bedienten in jedem Fall ein kleines bisschen voraus. Dies belegen allerlei wissenschaftliche Studien. Die elektrische Zahnbürste mit ihren Bewegungen kann an so gut wie jeden Winkel im Mundraum heranreichen und auf diese Weise ebenfalls an Stellen wie hinter den Backenzähnen oder an den hinteren Zahnzwischenräumen, die man mit der Hand gerade noch erlangen könnte. Darum kann Plaque mit Hilfe von elektrische Zahnbürsten deutlich besser entfernt werden. Obendrein ist der Arbeitsaufwand beim Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste sehr geringer, in der Regel muss sie nur an die Zähne gehalten werden. Das reine Hinführen der elektrischen Zahnbürste an die zu putzenden Zahnbereiche ist zumeist einfacher als eine zusätzliche aktive Bewegung der Zahnbürste. Bei dem Putzen mit der Hand tut einem schlichtweg der Arm weh und man wird entkräftet - dies mit einer elektrischen Zahnbürste nicht so fix der Fall.


Beim Thema Zeitaufwand sollten sich die elektrische und die manuelle Zahnbürste wirklich nicht das Mindeste nehmen. Denn Zahnärzte nahelegen in der Regel eine Zahnputzzeit von drei bis vier Minuten und das zwei bis drei Mal täglich. Allerdings schafft eine elektrische Zahnbürste in diesen drei Minuten Putzzeit ein Vielfaches mehr Bewegungen als die schnellste Hand. Die Zähne werden mittels dem selben Zeitaufwand sauberer oder anhand etwas weniger Zeitaufwand genauso sauber. Deshalb geht auch Runde Zwei an die elektrische Zahnbürste.


Eine herkömmliche Hand-Zahnbürste kostet so ungefähr zwischen 50 Cent und drei Euro. Die Anschaffungskosten für eine elektrische Zahnbürste sind da deutlich höher. Einsteigermodelle gibt es bereits für 25 Euro, im Mittelmaß ist man aber mit 30 bis 60 EUR gut dabei. So wie die klassischen Zahnbürsten regulär ca. alle zwei bis drei Monate ausgewechselt werden müssen, sollten ebenso die Köpfe von elektrischen Zahnbürsten genauso periodisch getauscht werden. Auch hier kostet ein Wechselkopf im Grunde etwas mehr als eine neue Hand-Zahnbürste. Hinzu kommt als Kostenfaktor der Strom, mit dem die Akkus der elektrischen Modelle in gleichen Abständen etwa alle 72 Stunden aufgeladen werden sollen. Unter Kostenaspekten ist die elektrische Zahnbürste der klassischen nachvollziehbar unterlegen - jedenfalls, wenn man Kosten und Nutzen nicht geradewegs gegenüberstellt.


Nicht zu unterbewerten ist demgegenüber der Unterhaltungswert beim Zähneputzen: Eine elektrische Zahnbürste kitzelt den Spieltrieb von Kindern und Erwachsenen hervor. Dies ist eine weitere Motivation für die regelmäßige Zahnpflege. Denn ein summender, im Mund vibrierender Gegenstand ist deutlich spannender als der herkömmliche Stock von einer Zahnbürste.

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